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| Restmüll und Werkstoffentsorgung Monat September |
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Hinweise auf Entsorgungstermine für Wertstoffe und Restmüll in der Stadt Schneeberg im Monat September 2010
1. Biomüll
Die Abholung für alle Ortsteile erfolgt am 02.09., 09.09., 16.09., 23.09., und 30.09.2010.
Stellen Sie die Biomülltonnen bitte erst 18.00 Uhr des Vortages zur Abholung bereit.
2. Gelbe Säcke / Gelbe Tonne
Die Abholung für die Ortsteile Griesbach, Neustädtel und Schneeberg erfolgt jeweils am 02.09., 16.09.und 30.09.2010;
für den Ortsteil Lindenau jeweils dienstags in der ungeraden Woche am 07.09. und 21.09.2010.
Die Abholung in den Großwohnanlagen erfolgt wöchentlich, freitags in der geraden Woche
und donnerstags in der ungeraden Woche.
Stellen Sie bitte die zugebundenen und gesicherten Säcke bzw. die zu entleerenden Behälter erst ab 18.00 Uhr des Vortages an der für die Entsorgung üblichen Abholstelle bereit.
3. Restmüll/ Hausmüll
Die Leerung der Mülltonnen erfolgt für alle Ortsteile jeweils mittwochs in der ungeraden Woche am 01.09., 15.09. und 29.09.2010
in den Großwohnanlagen wöchentlich am Donnerstag.
4. Blaue Tonne
Die Leerung der blauen Tonnen erfolgt am Montag, dem 20.09.2010.
Wir weisen nochmals und wiederholt daraufhin, dass in den Bereichen der Wertstoffcontainer nur die Entsorgung von Papier, Pappen, Druckerzeugnissen, Glas und Alttextilien in die dafür vorgesehenen Container statthaft ist. Ein jegliches Abstellen anderer, nicht in die Container gehörende Abfallfraktionen ist zu unterlassen.
5. Einsatz Schadstoffmobil
Für den Ortsteil Schneeberg am 16.09.2010
Parkplatz Dost-Str./Meltzer-Str. von 11:30 bis 12:30 Uhr
Platz unter den Linden von 13:00 bis 15:00 Uhr
Für den Ortsteil Neustädtel am 16.09.2010
Parkplatz Priesterstr./Hohe Str. von 16:00 bis 17:30 Uhr
Für den Ortsteil Lindenau am 16.09.2010
Parkplatz gegenüber Waldstraße 12 von 15:00 bis 15:30 Uhr
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| Sprechstunde der BARMER |
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Die BARMER bietet ab 2009 für alle Versicherten und Interessenten eine monatliche Sprechstunde in der Stadtverwaltung Schneeberg an.
Ort : Zobelplatz 5/6, Zimmer 106.
Datum : jeden ersten Donnerstag im Monat von 16.00 bis 17.00 Uhr.
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| Weißes Gold im Erzgebirge? |
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Neuerscheinung eines Buches über das Meissener Porzellan und die dafür im Erzgebirge liegenden Rohstoffquellen - "Weißes Gold im Erzgebirge?"
Titelbild: Veit Hans Schnorr von Carolsfeld
1644-1715
Eberhard Görner (Hrsg.)
ISBN 978-3-937654-57-7
19,90 MIRONDE VERLAG
Das Jahr 2010 steht in Sachsen unter dem Motto "300 Jahre Porzellan".
Im Jahr 1710 nahm die Geschichte des europäischen Porzellans ihren Anfang. Wichtige Voraussetzungen für diese herausragende Leistung kamen aus dem Erzgebirge. Die reichen Rohstoffvorkommen in der Region waren die Grundlage des Erfolges des ersten europäischen Hartporzellans.
Das Buch entstand als Beitrag zum 300. Jahrestag der Erfindung des Meissener Porzellans. Unter Leitung von Prof. Eberhard Görner führen Fachleute verschiedener Disziplinen in gut lesbaren und reich illustrierten Beiträgen den Nachweis, dass diese Innovation weder auf eine Einzelleistung Johann Friedrich Böttgers, noch auf die des Freiherrn Ehrenfried Walther von Tschirnhaus zurückzuführen ist. Die Autoren belegen überzeugend, dass in der Erzgebirgsregion bereits seit dem 12. Jahrhundert technologische Erfahrungen in der Lagerstättenerkundung, dem Bergbau, der Erzschmelze, der Glasherstellung, der Holzverkohlung und diverser Brennprozesse gewonnen wurden.
Kurfürst Friedrich August I. (1670-1733) setzte dieses technologische Potenzial vorwiegend in Freiberg gezielt zur Entwicklung neuer Werkstoffe und Produkte ein.
Am Beispiel der Unternehmerfamilie Schnorr dem Raum Schneeberg/Aue belegen die Autoren das individuelle, ergebnisorientierte Zusammenspiel von Rohstoff und Halbzeuglieferanten mit der staatlichen Forschungs- und Technologieförderung.
In diesem neuen Lichte erscheint die Erfindung des sächsischen Porzellans als Produkt gezielt geförderter technologischer Kreativität aus der Erzgebirgsregion.
Am Dienstag, dem 15. Juni 2010 fand in der Nickelhütte Aue GmbH eine Buchlesung und -präsentation des Buches "Weißes Gold im Erzgebirge?" von Eberhard Görner als Autor und Herausgeber statt. Der Ort der Buchlesung wurde passend zum Thema ausgewählt, denn die modernisierte und denkmalgerecht wiederhergestellte Kantine der Nickelhütte Aue GmbH wurde 1823 als Farbmagazin des Schnorrschen Blaufarbenwerkes erbaut ist somit eines der ältesten Gebäudeteile des Betriebes, welcher in diesem Jahr sein 375-jähriges Jubiläum begehen konnte.
Das Buch entstand auf Aktivität der Städte Aue, Schneeberg, Freiberg und dem Förderverein Montanregion. Im Rahmen der spannenden Geschichte um die Erfindung des Porzellans erfährt man in dem buch, welches demnächst im Buchhandel erhältlich ist, mehr über die weiße Erde aus Aue, die kobaltblauen Farbe aus Schneeberg, die Hochtemperaturprozesse der Bergakademie Freiberg, die Unternehmerfamilie Schnorr von Carolsfeld und die Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum Unesco- Welterbe.
Es folgen weitere Lesungen am 19.06.2010 in Meißen zur "Langen Nacht der Kunst, Kultur und Architektur" - am 25.05.2010 im Kloster Waldsassen, am 24.07.2010 zum Kolloquium in Schneeberg, Weiterhin sind Buchlesungen in Vorbereitung - in der "Köhlerhütte" Grünhain-Beierfeld und in der Technischen Universität Dresden vorgesehen. Neben der Buchvorstellung gibt es weitere Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums "300 Jahre Manufaktur MEISSEN". So werden unter anderem zum Stadtfest vom 16.-18.Juli 2010 Schauvorführungen zur Porzellanherstellung und im Auer Museum in der Zeit vom 11.09.2010 bis 14.11.2010 eine Sonderausstellung zur Thematik zu sehen sein.
Das Buch ist unter anderem in der Touristinformation der Bergstadt Schnebeerg im Rathaus erhältlich.
Ko- Autoren des Buches sind:
Bernd Lahl;
Dr. Hannes Walter der bis 2008 die Meißner Manufaktur leitete.
Prof. Eberhard Wächtler
Olaf Kreßner
Claudia Thiel,
Dr. Willi Goder,
Äbtissin Laetitia Fech OCIST;
Heinz Sprengel
und der Nachfahre des legendären Grubenbesitzers und Firmengründers von Blaufarbenwerk und Auerhammer Hartmut Schnorr von Carolsfeld.
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| Musikfest Erzgebirge |
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Schneeberg Das Musikfest Erzgebirge ist das neue, hochklassige Festival im Osten Deutschlands. Es findet in diesem Jahr erstmals in der zeit vom 03. bis 12. September statt. Weltstars wie Philippe Herreweghe, renommierte Botschafter der sächsischen Musikschätze wie der Dresdner Kammerchor, musikalische Entdecker und Grenzgänger wie Singer Pur sowie junge Talente wie das Jugendbarockorchester Bachs Erben werden das Erzgebirge in eine internationale Musiklandschaft verwandeln.
Das Musikfest Erzgebirge ist ein Brückenschlag zwischen den reichen musikalischen Traditionen des Erzgebirges und den faszinierenden Interpretationen von heute. Der Intendant des Festivals, Hans-Christoph Rademann, selbst verkörpert die reizvolle Verbindung aus Verwurzelung in der Region und künstlerischen Leistungen von internationalem Rang, die sich das neue Festival zum Ziel Gesetz hat.
10 Konzerte an 10 Orten bedeuten 10 außergewöhnliche Musikerlebnisse – nicht hinter den sieben Bergen, sondern in der Mitte Europas. In der Bergstadt Schneeberg spielen im Rahmen des Festivals am 10. September um 20 Uhr in der St. Wolfgangskirche die ECHO-Preisträger Singer Pur & David Orlowsky Werke von Giovanni Pierluigi da Palestrina und Carlo Gesualdo. Die Künstler bieten kunstvolle Vokalmusik des 16. Jahrhunderts, gepaart mit modernen Klarinettenklängen.
Karten für das Konzert sind im Vorverkauf ab sofort in der Touristinformation Schneeberg im Rathaus, Tel.: 03772 20314, und im Pfarramt St. Wolfgang in der Kirchgasse 7, Tel.: 03772 39120, erhältlich.
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| Sommersaison im "Siebenschlehener Pochwerk" |
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Das technische Museum „Siebenschlehener Pochwerk“ startet zum Osterfest in die Sommersaison
Schneeberg. Im technischen Museum „Siebenschlehener Pochwerk“ und der Gesellschafter Abzugsrösche werden am Ostersonntag und Ostermontag von 10 bis 16 Uhr Führungen angeboten. Besichtigungen von Pochwerk und der Gesellschafter Abzugsrösche mit Führung sind im Sommerhalbjahr vom 8. April bis zum Reformationstag wöchentlich von Donnerstag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr möglich. Nach Voranmeldung können beide Museumsanlagen auch an den anderen Wochentagen mit Führung besichtigt werden.
Die Besichtigung Untertagebereiches Gesellschafter Abzugsrösche dauert ca. 45 Minuten. Eine besondere Schutzkleidung ist für die Besucher hier nicht erforderlich. Die Führungen beginnen und enden im „Siebenschlehener Pochwerk“.
Wer eine geführte Wanderung durch die Bergbaulandschaft plant, kann diese voranmelden. Während einer Wanderung auf dem Bergbaulehrpfad können noch viele der erhalten gebliebenen Gebäude, Halden und Einrichtungen der bergmännischen Wasserwirtschaft besichtigt werden. Zudem bietet die Führung Zutritt zu ausgewählten Objekten des historischen Bergbaus. Die Führung durch die Bergbaulandschaft ist kostenpflichtig.
Ab dem 4. April kann im „Siebenschlehener Pochwerk“ ein detailgetreues, großflächiges Modell des Schneeberger Bahnhofs in der Spurweite H0 der Zweigeisenbahn Niederschlema – Schneeberg-Neustädtel aus der Zeit um 1950, als der Bahnhof als Erzverladestation der WISMUT diente, besichtigt werden. Weiterhin sind Kopien von Dokumenten, Fotos und Sachzeugen zur Eisenbahngeschichte zu sehen.
Anfragen können an das "Siebenschlehener Pochwerk", Telefon 03772 22636, oder die Stadtverwaltung Schneeberg, Telefon 03772 356203, E-Mail: info@schneeberg.de, gerichtet werden.
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| Straßenbaumaßnahmen im Stadtgebiet |
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Der Ausbau der Oberen Ringstraße beginnt
Schneeberg. Am 26. April beginnt der Ausbau der Oberen Ringstraße in Schneeberg im Bereich von der Einmündung in die Rödergasse bis zur Einmündung in den Greifberg.
Neben den Straßenbaumaßnahmen erfolgt auch die Neuverlegung der Trinkwasserhauptleitung inklusive der Erneuerung von Grundstücksanschlüssen. Weiterhin werden ein Straßenentwässerungskanal zur kontrollierten Abführung der Regenwässer und Straßenbeleuchtungskabel neu verlegt. Zehn neue Straßenbeleuchtungsmasten werden ebenfalls gesetzt.
Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung der jeweiligen Arbeitsbereiche, der Anliegerverkehr wird im Rahmen der Möglichkeiten aufrecht erhalten genau wie die Zufahrtsmöglichkeit für Not- und Katastrophendienste. Weitere Informationen erhalten die Anlieger über das Bauamt der Stadtverwaltung Schneeberg, Telefon 356141, oder die Ausführungsfirma.
Im Rahmen der Straßenbauarbeiten wird die mit Bitumen bedeckte Straßenbreite auf 4,75 Meter zurückgebaut und durch beidseitige Granitbordsteine begrenzt.
Die Randbereiche bis zu den jeweiligen Grundstücksgrenzen werden als sandgeschlämmte Schotterdecke mit Splittabdeckung ausgeführt, um so bergseitig ein halbseitiges Parken zu ermöglichen.
Verlaufen alle Baumaßnahmen planmäßig, soll der Bau am 10. September 2010 abgeschlossen sein.
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| Museum für bergmännische Volkskunst |
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Sonderausstellungen im Museum für bergmännische Volkskunst Schneeberg
Schneeberg. „Die süsse Melancholie“(nach Novalis) betitelte der Schweizer Künstler Martin Schwarz aus Winterhur seine noch bis zum 26. September im Museum zu sehende Präsentation.
Seine Arbeitsgebiete erstrecken sich von Ideen-Kunst in Bildern über digitale Bild-Montagen bis hin zur Veröffentlichung von Büchern, Kunstdrucken und Postkarten im EigenArt-Verlag, Winterthur.
Inspirationen gibt es für ihn nicht nur im Alltag, in der Kunst, dem Fossilen, der Tier- und Pflanzenwelt, die er nicht außen vor lässt. So verwandeln sich seit Jahren Bücher zur Kunstgattung Buchobjekt. Die Schrift, die Illustration oder Buchmalerei, die Bindung und die Einbandgestaltung lassen in ihrer Einheit die Buchkunst entstehen.
Die Metamorphose des Inhalts, die Veränderung der Form bringt auch neue Ideen zwischen den geschichteten und den sonst allansichtigen Seiten hervor. Als Dingtableaus sind die geöffneten Buchseiten mit natürlichen Materialien (Holz, Stein etc.) versehen. Neben organischem Material steht anorganisches Material (Sand, Kristalle etc.), zu Stein Gewordenes in Form von Fossilien (Muscheln, Ammoniten) oder Mineralien.
Unentwegt ist der Schweizer Kunstmacher auf der Suche nach neuen Sinngebungen und innovativen Ausdrucksformen. Er bedient sich des breit gefächerten Kanons der Kunsttraditionen, in dessen Ergebnis so z. B. mehrere "Kunst-nach-Kunst-Zyklen" entstanden. Sie zeigen Martin Schwarz als den Veränderer dessen, was andere erschaffen haben. Er vermittelt dem Betrachter durch Hinzufügendes oder Entfernendes eine veränderte Perspektive, einen neuen Blick auf das Bekannte und wiederum doch Unbekannte. Widerspieglung findet dies in den ausgestellten Bildern, die sich vor allem aus der Beschäftigung mit den „Hymnen an die Nacht“ des romantischen Dichters Friedrich von Hardenberg ergaben.
Die Finissage findet am 26. September 2010, 15 Uhr statt.
Noch bis zum 14. November 2010 wird die Sonderausstellung „Schneeberger Rohstoffe für das Meissener Porzellan“ gezeigt. Als Begleitprogramm zur Sonderausstellung wird Dr. Mario Titze aus Leipzig am 8. September 2010, 19 Uhr einen Vortrag zum Thema „Veit Hans Schnorr von Carolsfeld und die Erfindung des Meissener Porzellans“ halten.
Ein weiterer Vortrag findet am 22. September 2010, 19 Uhr statt. Der Referent ist Dr. Wolfgang Dallmann aus Freiberg, der zum Thema „Der bergmännische Gesang im Erzgebirge unter besonderer Berücksichtung des geistlichen Liedgutes“ sprechen wird.
Die Öffnungszeiten des Museums sind:
Dienstag bis Donnerstag, Samstag und Sonntag von 9.30 bis 17 Uhr und
freitags 13 bis 17 Uhr.
Anfragen können an das Museum für bergmännische Volkskunst Tel. 03772 22446, E-Mail: museum-schneeberg@t-online.de, oder die Stadtverwaltung Schneeberg, Tel. 03772 356203, info@schneeberg.de gerichtet werden.
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| Tag des offenen Denkmals |
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Tag des offenen Denkmals 2010 - Angebote in der Bergstadt Schneeberg
„Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“ ist das Motto des bundesweiten Denkmaltages am 12. September 2010.
Unter diesem Thema wird in der Bergstadt eine Wanderung zu wichtigen Punkten der ehemaligen Eisenbahnlinie Schlema /Schneeberg-Neustädtel angeboten. Am 19.09.1859 wurde die Zweigstrecke eröffnet. 1952 musste sie wegen Senkungserscheinungen im Bereich der Streckengleise, infolge des Wismut-Bergbaus, eingestellt werden. Die Wanderung mit Erhard Kühnel beginnt 13 Uhr am Museum für bergmännische Volkskunst und führt in Richtung „Haltepunkt Schneeberg“. Unterwegs gibt es dabei allerlei Wissenswertes und Unterhaltsames aus der Bahnzeit zu erfahren - ein Eisenbahnlehrpfad ist noch im Entstehen.
Bereits vorhanden ist ein detailgetreues Modell des Bahnhofs Schneeberg-Neustädtel um 1950, mit Erzverladung und Bereichen der Fundgrube „Weißer Hirsch“. Zu besichtigen ist die Anlage in der ständigen Ausstellung des Technischen Museums „Siebenschlehener Pochwerk“.
Das Schneeberger Kino beteiligt sich ebenfalls wieder am Denkmaltag und zeigt stündlich Kurzfilme mit Bezug zum Leitthema.
Besonders empfehlenswert ist ein erstmalig zugängliches Denkmal des Schneeberger Bergbaus. Buchstäblich im letzten Augenblick konnte das Hauptgebäude der ehemaligen Georgenhütte, gegenüber dem Siebenschlehener Pochwerk, vor dem Abriss gerettet werden. Erste Sichtungen lassen auf ein außerordentlich wichtiges und interessantes Objekt schließen. Auch hier bewegt sich etwas!
Angebote in der Übersicht:
Geführte Wanderung zu wichtigen Punkten der Eisenbahnlinie
Schlema – Schneeberg -Neustädtel mit Erhard Kühnel
Treff: 13 Uhr am Museum für bergmännische Volkskunst, Dauer ca. 2 Stunden
Kino Schneeberg
Hartensteiner Straße, Tel. 03772 21048
10 bis 16 Uhr zur Besichtigung geöffnet! Stündlich laufen Kurzfilme, zum Filmtheater und zur Arbeit des Kinovereins informiert Vorsitzender Jens Theska.
Georgenhütte Forststraße/Lindenauer Straße, Tel. 03772 356207
10 -17.30 Uhr Besichtigung und Erläuterungen zum Bereich der Silberschmelzhütte
2009 kaufte die Stadt Schneeberg das Objekt. Mit der Entrümpelung und Sicherungsmaßnahmen wurde ein erster wichtiger Schritt vollzogen. Ein Verein befindet sich in Gründung.
Technisches Museum „Siebenschlehener Pochwerk“ / Gesellschafter Abzugsrösche
Lindenauer Straße 22, Schneeberg-Neustädtel, Tel. 03772 22636
10 bis 16 Uhr Besichtigung und Führungen im Pochwerk oder der Gesellschafter Abzugsrösche
Bestandteil der ständigen Ausstellung ist ein Modell des Bahnhofs Schneeberg-Neustädtel aus der Zeit um 1950 mit Bereichen der Fundgrube „Weißer Hirsch“.
St. Wolfgangskirche
Kirchplatz, Tel. 03772 3912-0
10 Uhr Gottesdienst / 11.30 bis 17 Uhr Besichtigung der Kirche
14 Uhr Altarführung mit Pfarrer Meinel
11 bis 17 Uhr Turmbesteigung und Turm-Café in der Türmerwohnung
17 Uhr Konzert in St. Wolfgang mit dem Musikkorps der Bergstadt Schneeberg e.V., der Schneeberger Bergkapelle und Gernot Müller (Orgel), Leitung: Jens Bretschneider
Kirche „Zu unserer lieben Frauen“
Karlsbader Str. 69, Schneeberg-Neustädtel, Tel. 03772 22235
14 bis 18 Uhr Besichtigung der Kirche und Turmbesteigung
Fundgrube „Wolfgangmaßen“ Tel. 0162 4359984
11 bis 17 Uhr Besichtigung des Pochwerkgebäudes, der Aufschlagrösche und der untertägigen Radstube sowie der rekonstruierten Bereiche der Schachtförderanlage mit sachkundiger Erläuterung durch Mitglieder des Bergbauvereins Schneeberg/Erzgebirge. Am 22. Juli 2010 konnte die Bergschmiede eingeweiht werden. Die Fundgrube befindet sich am Ortsausgang von Schneeberg in Richtung Hundshübel (B169).
Besucherbergwerk Fundgrube „Weißer Hirsch“
Kobaltstraße 42, Neustädtel, Tel. 03772 290
9 bis 15 Uhr Besichtigung der historischen Kehrradstube und Führungen unter Tage durch den Sächsischen Bergbauverein Weißer Hirsch Schneeberg e.V. 15 Uhr letzte Einfahrt!
Änderungen vorbehalten!
Info: Touristinformation Schneeberg, Tel. 03772 20314 www.schneeberg.de oder www.tag-des-offenen-denkmals.de
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