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Historische Darstellung - Bergmann bei der Arbeit

 

 

 

Bergbau > Geschichtliches > Geologie

Einiges zur Geologie

 

Grundlage des Bergbaus waren hauptsächlich sogenannte Gänge. Das sind Spalten, die vor allem durch das Eindringen des Granits in die Erdkruste entstanden und durch metallhaltige (Erze) oder metallfreie („taube“) Mineralien wieder ausgefüllt worden sind. Die Mächtigkeit der Gänge lag meist bei 0.1 bis 0.5 m, konnte in einzelnen Fällen aber auch 4 – 5 m erreichen.

Die Vererzung auf den Gängen reichte bis ca. 400 m Tiefe. Fast 200 Mineralien kamen hier vor. Die wichtigsten abgebauten Metalle waren Kobalt (ca. 70 000 t), Nickel, Wismut, Silber (ca. 260 t) und Uran (ca. 240 t).

Kobalterze glänzten wie Silber und wurden von den Bergleuten zunächst für solches gehalten. Sie ergaben beim Schmelzen aber kein Silber, so dass sich die Bergleute von einem Kobold (Berggeist) getäuscht sahen und die Erze mit diesem Namen belegten.

Die Bereiche der Lagerstätte bis 150 m Tiefe waren sehr stark der Verwitterung ausgesetzt. So wurden hier besonders Silbererze aber auch Wismutocker angereichert. Andere Metalle wie z. B. Kobalt und Wismut bildeten andere Mineralien (z. B. Kobaltblüte) oder wurden in Lösung weggeführt. Diese geologischen Verhältnisse beeinflussten ebenfalls die Bergbaugeschichte .

 

 

 

 

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