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Die Entwicklung des Meißener Porzellans wurde durch das Kaolin wesentlich beeinflusst.
Der Bergherr und Schneeberger Bürger Veit Hans Schnorr v. Carolsfeld fand das Kaolin in seiner Grube St. Andreas. Veit Hans Schnorr der Jüngere (1644 bis 1713) war einer der bedeutendsten Unternehmer des Erzgebirges überhaupt. Der Berg- und Hammerherr lebte von 1675 bis an sein Lebensende in Schneeberg. 1667 erwarb er ein Waldgebiet zur Errichtung eines Eisenwerkes und gründete für die dort Beschäftigten die Siedlung Carlsfeld. 1687 wurde er von Kaiser Leopold geadelt. Die Spuren der Familie finden sich noch heute im „Schnorr-Haus" am Markt, seines Vaters Haus in der Langgasse und der Familiengrabstätte auf dem Schneeberger Friedhof.
Ab 1711 wurde die „Schnorrsche" Erde über 150 Jahre als ein Grundstoff des Porzellans nach Meißen geliefert. Damit war der Erfolg des Weißen Goldes ermöglicht, das bis dahin aus China bekannt war.
Das Glockenspiel aus Meißener Porzellan wurde mit Unterstützung von Bürgern, Unternehmen und Freunden der Region gestiftet und im 525. Jahr der Stadtrechtsverleihung anlässlich des Bergstreittages am 22. Juli 2006 eingeweiht.
Das Glockenspiel erklingt:
vom 20. März bis 06. Januar täglich um: 11.30, 14.30 und 17.30 Uhr, während der Zeit des Schneeberger Weihnachtsmarktes vom 1 . bis 4. Advent täglich um: 12.30, 15.30 und 19.00 Uhr.
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