|
Das Rathaus der Bergstadt steht, wie das gesamte Ensemble im Bereich Markt und Fürstenplatz, unter Denkmalschutz.
Das erste Rathaus wurde in der Zeit von 1527 bis 1548 erbaut. Beim Stadtbrand 1719 wurde es vollkommen zerstört und auf den alten Grundmauern in den Jahren 1720 bis 1723 wiedererrichtet.
1849 wird es erneut ein Opfer der Flammen. Brandstiftung war die Ursache. Den Aufbau in den Jahren 1851 - 1852 prägt der neogotische Stil. 1911/12 wird es umgebaut und präsentiert sich seit dieser Zeit fast unverändert bis heute.
1992/93 wurde das Gebäude umfassend restauriert. Besonders sehenswert sind die Stuckdecke im 1. Stock, eine von Professor Goller bemalte Kassettendecke, der Ratssaal und das Standesamt.
Die Ausstattung der Bleiglasfenster in den Repräsentativräumen und im Treppenaufgang mit vielfältigen Motiven der Stadt erlauben eine Stadtführung bei jedem Wetter.
Über dem Eingangsportal zeigt ein Sandsteinrelief die Sage vom Fündigwerden auf dem Schneeberg. Am Rathausturm befindet sich ein gußeisernes farbiges Wappen der Stadt.
Seit 2006 erklingt das Veit Hans Schnorr von Carolsfeld Glockenspiel aus Meißner Porzellan im Rathausturm.
|