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Eine große Anzahl von Tagschächten wurde vor allem in der Anfangszeit des Bergbaus angelegt. Viele dieser alten, tagesnahen Grubenbaue sind heute unbekannt.
Zur Bewetterung der Stollen dienten diese Tagschächte, welche senkrecht nach unten in den Berg führten (kaminartige Schächte). Sie dienten aber auch zur Förderung des Erzes.
Wurden die Schächte verlassen und der Holzausbau verfaulte, kam es zum Verbruch und der Bildung von Schachtpingen. Diese liegen meist im Ausgehenden der Erzgänge nach Übertage und bilden ähnlich wie die Schurfpingen mehr oder weniger flache Trichter im Boden. Schurf und Schachtpingen sind schwer von einander zu unterscheiden
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