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Bergbau > Begriffe > Signale

Signale im Bergbau

 

Auf Schächten, welche zur Förderung mit Göpeln oder Fördermaschinen ausgerüstet waren, dienten Signaleinrichtungen der Verständigung der im Schacht arbeitenden Bergleute mit den Treibemeistern bzw. Fördermaschinisten.

Durch im Schacht eingebaute Gestänge oder Seile konnten sie im Treibehaus befindliche Glocken anschlagen.

 

Die wichtigsten Signale waren:

  • 1x Schlagen Halt
  • 2x Schlagen Hängen
  • 3x Schlagen Aufholen

Zur Kontrolle der ordnungsgemäßen Funktion der untertägigen Pumpen (Kunstgezeuge) wurden nach ähnlichem Prinzip Glocken, welche sich weit hörbar in Wächtertürmen auf den Treibehäusern befanden, angeschlagen (z. B. nach einer Umdrehung eines Wasserrads 1x). An der Zahl der Schläge pro Minute (meist 5 – 7x) konnte man selbst in einiger Entfernung von der Grube kontrollieren, ob die Maschine ordnungsgemäß funktionierte.

Als einzige Glocke im gesamten Schneeberger Revier, welche den Beginn der Schicht anzeigte, diente die sogenannte Häuerglocke, welche sich auf dem Turm der St. Wolfgangskirche befindet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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