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Die Taggebäude
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Die Kaue ist ein kleines, meist hölzernes Gebäude, welches zum Schutz der Bergleute über dem Schacht errichtet wurde. Meist befand sich darin ein Handhaspel.
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Ein Treibehaus ist ein größeres Gebäude über einem tiefen Schacht, welcher mit einem Göpel oder mit einer Fördermaschine ausgerüstet ist.
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Im Huthaus befand sich die Hut- oder Betstube, in welcher - vor und nach jeder Schicht die Bergleute zum Gebet zusammenkamen - und die Wohnung des Hutmanns. Viele Huthäuser hatten noch weitere Funktionen, wenn dafür kein weiteres Gebäude errichtet wurde.
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In der Bergschmiede wurde vor allem das in jeder Schicht stumpf geschlagene Gezähe (Werkzeug) gestählt.
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Das Zimmerhaus diente den Zimmerleuten als Werkstatt zur Vorbereitung der Grubenhölzer für den Einbau in der Grube.
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Steigerhaus - Hier befand sich die Wohnung des Obersteigers der Grube.
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In der Ausschlagstube wurde das Erz ausgeschlagen, dem ersten Schritt der Erzaufbereitung. Je nach Bedarf befand sich hier auch eine Scheidebank zur weiteren Trennung der Erze.
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Im Pochwerk mit dazugehöriger Erzwäsche wurden die Erze bis zur verkaufsfähigen Ware angereichert.
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Vorratskammer - Hier wurden die Materialien gelagert.
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Kobaltkammer - Hier wurde das reine Erz gelagert.
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Zur sicheren Aufbewahrung des Schwarzpulvers dienten Pulverhäuser oder Pulvertürme.
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Über ein ausgedehntes System von Holzröhrenleitungen wurde Wasser zu den Wasserhäusern geleitet, um die Gruben mit Trink- und Brauchwasser zu versorgen.
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