Bergstadt Schneeberg
 
Aktuelle Infos
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Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Schneeberg
Die Stadtverwaltung Schneeberg steht auch zwischen den Feiertagen für die Belange ihrer Bürgerinnen und Bürgerzur Verfügung. Vom 27. Dezember bis zum 30. Dezember 2016 und dann wieder ab dem 2. Januar 2017 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung zu den üblichen Sprechzeiten erreichbar.
Das Bürgerbüro wird wie gewohnt, auch im neuen Jahr an jedem Samstag eines Monats, also erstmals am 7. Januar 2017 von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr öffnen.
Die Öffnungszeiten der Verwaltung in Verbindung mit der zusätzlichen Sprechzeit des Bürgerbüros an jedem ersten Samstag im Monatsollen besonders den Schneeberger Einwohnern, die aus Gründen der Berufsausübung oder der Ausbildung während der Arbeitswoche nicht in Schneeberg weilen, oder gleichgestellten Personen die Möglichkeit geben, behördliche Belange zu klären.

Schneeberg sammelt für neue Kaue
 
Jahrelang war sie Markenzeichen des Schneeberger Weihnachtsmarkts: die Kaue. Eine neue Kaue ist nun in Planung.
Sie war einst Markenzeichen und Eingangstor des Schneeberger Weihnachtsmarkts: die Kaue als Sinnbild für die hiesigen Bergbautraditionen. Bis sie verschwand. Nun wird der Ruf nach diesem Alleinstellungsmerkmal im Advent immer lauter. Dafür bittet die Stadt weiterhin um Spenden.

Bürgermeister Ingo Seifert: „Viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt wünschen sich seit langem wieder eine neue Kaue auf dem Schneeberger Weihnachtsmarkt. Die Vorbereitungen dazu sind im vollen Gange, jedoch werden dazu zirka 20.000 EUR benötigt.“ Die Finanzierung soll allein durch Spenden erfolgen. Bisher konnten 8.584,00 EUR an Spenden mit Genehmigung des Stadtrates eingenommen werden. „Jeder, der dieses Projekt der Schneeberger für ihre Stadt unterstützen möchte, kann sich mit einem finanziellen Beitrag gern an dieser Idee beteiligen“, so Ingo Seifert weiter. „Wenn auch Sie möchten, dass wir zur Eröffnung des Schneeberger Weihnachtsmarktes 2016 gemeinsam eine neue Kaue einweihen können, würde ich mich über Ihre finanzielle Unterstützung sehr freuen.“

Spenden kann man aufs Konto DE31 8705 4000 3818 4010 20 bei der Erzgebirgssparkasse mit dem Verwendungszweck „Spende für Kaue“. Wer es wünscht, erhält von der Stadt eine Zuwendungsbescheinigung. In diesem Fall müssen Spender ihren Namen und die vollständige Adresse unter dem Verwendungszweck mit angeben.
   

Stadt Schneeberg stellt Sitzgelegenheiten auf
Schneeberg. Die Anwohner der Hartensteiner Straße und der Seminarstraße in Schneeberg können sich über neue Sitzgelegenheiten freuen. Die Stadtverwaltung Schneeberg stellte vor kurzem zwei neue Parkbänke in diesen Bereichen auf. Vor allem die Bürgerinnen und Bürger, die zu Fuß in Richtung Stadtzentrum unterwegs sind, können auf diesen Sitzgelegenheiten Zwischenstopps einlegen.


Gegen das Vergessen – Ein Gespräch mit der Zeitzeugin Frau Alodia Witaszek
Aus den Jahren der Germanisierung der polnischen Kinder. Der Diebstahl ihrer Kindheit.
Schneeberg. Im Rahmen der Unterrichtsarbeit im Fach Geschichte Klasse 8 hatten Schüler der Oberschule Bergstadt Schneeberg am 11.05.2016 die Gelegenheit, mit der Zeitzeugin Frau Witaszek und ihrer Begleiterin Frau Möhn ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung wurde durch das Projekt „Zeitzeugengespräche“ vom sächsischen Kultusministerium und dem Maximilian-Kolbe-Werk ermöglicht. Ein Ziel der Bildungsarbeit der Geschichtslehrerin Frau Kaufmann war es, dieses Angebot zu nutzen, um aus erster Hand über die NS-Zeit zu informieren. Überraschenderweise meldete sich an diesem Tag auch noch eine Rundfunkreporterin vom MDR 1 an, um über diese Veranstaltung zu berichten und noch am gleichen Tag einen Beitrag dazu zu senden.
Frau Möhn informierte über das Anliegen des Maximilian-Kolbe-Werkes zur Verständigung und Versöhnung zwischen dem polnischen und dem deutschen Volk und den anderen Ländern Mittel- und Osteuropas. Die Zeitzeugin Frau Witaszek berichtete sehr anschaulich und nachvollziehbar über ihre Lebensgeschichte und den Leidensweg ihrer geraubten Kindheit, den das NS-Regime zu verantworten hatte. Vielen war unbekannt, dass polnische Kinder in Jugendverwahr-Lagern eingesperrt wurden. Diejenigen, die als „rassenützlich“ galten, wurden arisiert und deutsche Familien bekamen sie als „Geschenk des Führers“ zur Adoption.
Ein Großteil der Schüler wirkte nach dem Vortrag sehr nachdenklich. Sie ergriffen rege die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Das zeigt, wie wichtig es ist, Zeitzeugen als authentische und vor allem emotionale Quelle einer Zeit der Menschenverachtung und Diktatur in die Geschichtsarbeit einzubeziehen. Eine Quelle, die langsam versiegt.
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Veränderte Beschilderung und Verkehrsführung der Eibenstocker Straße

 Ab 18.01.2016 wird die Verkehrszeichenbeschilderung und damit auch die Verkehrsführung im Bereich der Eibenstocker Straße von der Marienstraße bis zur Einfahrt Wolfgangmaßener Straße geändert. Diese Änderung ist das Ergebnis eines Diskussionsprozesses u. a. mit den Anwohnern der Marienstraße, der Eibenstocker Straße und des Wohngebietes Sommerberg und wird als Erprobungsphase vorerst bis zum 31.07.2016 vorgenommen. Die Eibenstocker Straße kann in diesem Zeitraum in Richtung Wohngebiet Sommerberg durchgängig befahren werden. Die Durchfahrt vom Wohngebiet Sommerberg in Richtung Marienstraße bleibt verwehrt. Anwohner des Bereiches Am Jahnplatz können, wie bisher, die Eibenstocker Straße beidseitig befahren. Geändert werden folgende Verkehrszeichen (VZ):
- Eibenstocker Straße nach Einfahrt von Marienstraße: „Zone 30“ VZ 274.2-40R
- Eibenstocker Straße vor Einfahrt Am Jahnplatz: „Vorfahrt“ VZ 301
- Eibenstocker Straße nach Einfahrt Am Jahnplatz: „Einbahnstraße“ VZ 220-10 und 220-20 beidseitig
- Eibenstocker Straße in Höhe Nr. 10 vom Sommerberg aus: „Verbot der Einfahrt“ 2 x VZ 267 beidseitig
- Eibenstocker Straße in Höhe Nr. 2: Entfernung „Sackgasse“ VZ 357, in Höhe Nr. 10: Entfernung 
Absperrschranke


 
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