| |
 |
| |
|
Bergstadt Schneeberg - Veranstaltungskalender 2013 |
| |
|
|
|
|
|
| |
| Kulturzentrum "Goldne Sonne" ( 05 / 2013 ) |
| 2013-05-02 |
artENSEMBLE THEATER |
In seinem opus magnum "Faust" zeichnet Goethe eine Moderne vor, die uns alle erreicht hat und außer Atem hält: in einer elliptischen Lebensbahn, mit Gretchen und Helena als Brennpunkten, läßt Goethe seinen Protago-nisten den Raum von drei Jahrtausenden durchschreiten, vom Alchemisten zum "global player". "Faust" wird dabei zum Archetypen des "Veloziferischen", In seiner szenisch minimalistischen Inszenierung kehrt das artENSEMBLE THEATER zu den Wurzeln dieses Stoffes zurück.
Es spielen Jürgen Larys Mephistopheles und Susanne Hocke Gretchen/ Helena
Eintritt: 12,- € (A) Schüler frei!
Beginn: 19:30 Uhr
|
| 2013-05-17 |
V. Gitarrennacht |
Nach dem riesigen Erfolg der letzten ausverkauften Gitarrennächte ist das Jahr 2013 das Jubiläumsjahr. In der nun fünften Schneeberger Gitarrennacht treffen drei einzigartige Musiker aufeinander. Es wird die Tradition des legendären Friday Nights in San Francisco Konzertes aufgegriffen und weitergeführt. Die Gitarristen werden solistisch bezaubern und ihr Können im spannenden Zusammentreffen in Duo, Trio ausreizen. Dabei wird es musikalisch sehr sehr bunt! Ein einzigartiges Zusammenspiel der Stile, Temperamente und feuriger Lebensfreude.
Vicente Patiz (Worldmusik, Flamenco, Fingerstyle, Didgeridoo, 42saitige Gitarre)
Er steht allein auf der Bühne und entfacht ein orchestrales Feuerwerk. (Presse)
Die Konzerte von Vicente Patíz sind Balsam für das Herz, atemberaubende Performance und herzerfrischendes Kopfkino zugleich.
Auf über 1500 Konzerten hat der Solokünstler sein außerordentliches Können bereits präsentiert. Er hat dabei Weltrekorde aufgestellt und sich eine riesige Fangemeinde erspielt. Die Musik von Patiz ist vielfach preisgekrönt und ausgezeichnet. Seine Instrumentalalben erfreuen sich fünfstelliger CD Verkäufe und euphorischer Kritiken und die Reise geht weiter. In seinem nunmehr siebenten Album „Vive el momento“ verschmelzen Elemente aus Weltmusik, Jazz und Flamenco zu einem atemberaubenden Mix aus Melodie und Lebensfreude. Gekonnt erweitert der Gitarrist die Bandbreite seiner Klangwelten durch rasante Percussion-Parts und exotische Instrumente wie die 42 saitige Elementsguitar, das Didgeridoo, Hulusiflöte und Wasserklängen. Mit seinem lockeren und charmanten Entertainment versteht es der Künstler sein Publikum zu fesseln. Dabei entführt er an die Traumstrände Italiens und Spaniens oder beschreibt schöne Momente und Abenteuer in Australien und holt das Meer ins Konzert. Patíz entlockt seinen Gitarren unglaubliches, ob er sie streichelt oder feurig zelebriert, ob er sie singen lässt oder mit einer Nagelfeile bearbeitet um Dschungelklänge zu zaubern. Was bleibt ist einfach nur Staunen.
Tilmann Höhn (Bossa Nova, Flamenco, Jazz)
Tilmann Höhn ist in nahezu jeder Stilistick zu Hause. Sein Werk bietet einen einzigartigen Ansatz zur Gitarre. Er nutzt Elektronik, Loops, erfindet völlig neuartige Sounds und Techniken. Der Künstler komponiert Musik zwischen Ambient, Avantgarde und Jazz er wandelt zwischen New Age, Pop und Bossa Nova. Ein virtuoser Ohrenschmaus auf höchsten Niveau.
Nadja Kossinskaja (Klassikgitarre)
Die in der Ukraine geborene Klassikvirtuosin Nadja Kossinskaja ist eine unglaublich versierte Gitarristin. Sie wurde durch Ihre kraftvolle und feinsinnige Spielkultur Gewinnerin und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe von England, Polen, Ukraine bis Spanien.
Nadja Kossinskaja hat Meisterklassen in den USA ,Venezuela und England gegeben. Aus der Klassik kommend, streifte sie den Tango und südamerikanische Spielweisen. Ihr Spiel ist bei Peter Maffay auf der aktuellen CD „Laut & Leise“ zu hören und ist trat als Solistin mit mehreren Symphonieorchestern auf.
Eintritt: 15,- € (A)
Beginn: 19:30 Uhr |
| 2013-05-22 |
Richard Wagner zum 200. Geburtstag |
Im Zentrum unseres Liederabends mit Kammersänger Matthias Henneberg stehen die Jubilare des Jahres 2013. Von Richard Wagner (1813-1883) erklingen Vier Pariser Lieder, vom Opernkomponisten Giuseppe Verdi (1813-1901) die original für Gesang und Klavier geschaffenen Composizioni da camera. In der Welt der Oper bleiben wir mit Arien von Etienne Mehul (1763-1817). Hugo Wolf (1860–1903), der größte deutsche Liedkomponist nach Schubert, war ein großer Verehrer Richard Wagners und läßt den Titaten mitunter in kleinen Zitaten augenzwinkernd aufblitzen. Von Robert Schumann (1810 -1856) wählen wir Lieder nach Texten von Heinrich Heine und Justinus Kerner. So wird es ein romantisch geprägtes Programm, wobei Hugo Wolf schon an die Grenzen zur Moderne stößt.
Es singt KS Matthias Henneberg, Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, es begleitet am Klavier Prof. Marlies Jacob, MH Carl Maria v. Weber, Dresden.
Eintritt: 15,- € (A)
Beginn: 19:30 Uhr |
| 2013-05-27 |
Im Kino: Oberst Redl |
Der K&K Spionageskandal um den militärischen Geheimdiestchef Oberst Alfred Redl jährt sich zum 100.Mal; am 25. Mai 1913 beging Redl Suizid, was ihm Staat und Kameraden nahelegten, um eine juristische Verfolgung und offenen Ehrverlust zu verhindern. Redl hatte als sich Mehrfachverräter so fehlende Mittel für einen standesgemäßen Lebensstil verschafft. Die bisher angenommene Erpressung zum Verrat ist heute historisch widerlegt, spielt aber dramaturgisch im Film noch eine Rolle. Der Stoff wurde als Charakterstudie von Istvan Szabo frei gestaltet. Ob Redls Verrat 1914 das Scheitern der österreichischen Armee gegen die Russische Front verursacht hat, ist auch heute strittig. Ein großartiges Historiendrama mit Klaus Maria Brandauer, Gudrun Landgrebe und Armin Müller-Stahl in den Hauptrollen.
Regie: Istvan Szabo,A,D,Hu 1985, FSK 16
In Zusammenarbeit mit dem UNION-Filmtheater Schneeberg e.V.
Eintritt: 5,- € (A)
Beginn: 20:00 Uhr
|
| 2013-05-28 |
Sächs. Bergbaukunst im Dienst d. Zaren |
Sächsische Bergleute waren begehrte Fachkräfte. Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts wandte das sächsische Herrschaftshaus sich mehrfach an den russischen Zaren, die Abwerbung von sächsischen Berg- und Hüttenleuten zu unterlassen. 1698 begann eine gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit, als Zar Peter I. auf seiner Europareise Sachsen besuchte und sich für das hochentwickelte Berg- und Hüttenwesen interessierte. Im Herbst 1711 war Peter I. gleich zwei Mal im Freiberger Revier, fuhr in das Berggebäude „König August Erbstolln“ zu Niederschöna ein und gewann Einblicke in die Arbeit vor Ort. Unter dem Eindruck der sächsischen Berg- und Hüttenverwaltung verabschiedete Peter I. im Jahr 1700 ein Dekret über die Einrichtung einer Montanindustrie in Russland. Im selben Jahr lud er sächsische Bergbeamte und Bergleute unter von Carlowitz nach Russland ein, um im Ural planmäßigen Bergbau einzurichten. Das war der Beginn sächsischen Bergbaus in Rußland – über 200 Jahre.
Eintritt: frei
Beginn: 19:00 Uhr
|
| |