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Bergstadt Schneeberg
 
Türkschacht Zschorlau
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Der Türkschacht - ein Wahrzeichen von Zschorlau

Die ersten Erwähnungen vom „Türk“ finden die Geschichtsschreiber um 1500. Tatsächlich aber soll er wohl noch älter sein. Ein Pferdegöpel und das Treibehaus wurden 1843 erbaut. Getrieben wurden damals in sechs Stunden ca. 20 Tonnen Gestein. 1931 wurde der Pferdegöpel abgerissen.

Von dem Altbergbau ist als einziges der Förderturm erhalten geblieben. Am 25. März 1982 wurde auf Beschluss des damaligen Rates des Kreises der Förderturm des Türkschachtes zum Denkmal erklärt. Er wurde im Zeitraum von 1985 bis 1987 von der Schlosserei Schramm, Zschorlau in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalspflege aufwendig restauriert. Dabei wurden fehlende und defekte Teile ergänzt und ausgetauscht, ein neues Dach angefertigt und montiert, sowohl komplett neue Förderschienen angebracht. Insgesamt wurden 2 t Stahl ausgewechselt.  Die Firma "Farbe und Raum" hat den Turm mit zwei neuen Anstrichen versehen.

Das Eisenfördergerüst des Schachtes ist das älteste aller in Deutschland noch existierenden Fördertürme. Die Höhe beläuft sich auf 18 Meter und es ist von einer Schachttiefe von zirka 330 Metern auszugehen.
   
 
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